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Barcode-Generator

Erstelle scannbare Code-128-, EAN-13- und UPC-Barcodes kostenlos im Browser. Gib Text oder Zahlen ein, erzeuge das Bild und lade es druckfertig herunter.

Erstelle scannbare Barcodes in deinem Browser

Ein Barcode ist eine Möglichkeit, ein kurzes Stück Daten — meist eine Zahl oder eine Zeichenfolge — als Muster aus schwarzen Balken und weißen Lücken zu speichern, das ein Scanner in Sekundenbruchteilen lesen kann. Das Muster ist nur eine visuelle Codierung der darunter stehenden Ziffern. Wenn ein Laser- oder Kamerascanner über die Balken fährt, misst er die Breiten und Abstände, decodiert sie zurück in den ursprünglichen Wert und übergibt diesen Wert an eine Kasse, ein Lagersystem oder eine Versand-App. Dieser Barcode-Generator erledigt genau diesen Codierungsschritt: Du tippst deinen Text oder deine Zahlen ein, wählst eine Symbologie, und das Tool zeichnet die passenden Streifen direkt auf der Seite. Nichts wird hochgeladen — das Bild entsteht in deinem Browser, und du kannst es als druckfertige Datei herunterladen oder in eine Etikettenvorlage einfügen.

Leuchtende abstrakte Barcode-Streifen, beleuchtet von einem Cyan-Scanstrahl auf dunklem Indigo-Hintergrund
Ein Barcode ist schlicht als Balken und Lücken codierte Daten, die ein Scanner im Nu wieder ausliest.

Barcode vs. QR-Code: Was ist der Unterschied?

Oft werden Barcodes und QR-Codes in einen Topf geworfen, doch sie funktionieren unterschiedlich. Ein klassischer Barcode ist eindimensional: Er speichert Daten entlang einer einzigen horizontalen Achse, weshalb er wie ein Zaun aus senkrechten Linien aussieht. Das begrenzt, wie viel er fassen kann — typischerweise eine Produktnummer oder eine kurze Referenz. Ein QR-Code ist zweidimensional. Er packt Daten in ein quadratisches Raster aus Zellen, sodass er weit mehr tragen kann: vollständige URLs, Kontaktkarten, WLAN-Zugangsdaten oder ganze Textabsätze. QR-Codes enthalten zudem eine Fehlerkorrektur, das heißt, sie lassen sich noch scannen, wenn ein Teil des Bildes verschmiert oder eingerissen ist. Wenn du einen Website-Link oder viel Text codieren musst, greife stattdessen zu unserem QR-Code-Generator. Wenn du eine kompakte Produkt- oder Tracking-Nummer brauchst, die ein Einzelhandels- oder Lagerscanner erwartet, ist ein linearer Barcode die richtige Wahl.

Gängige Barcode-Symbologien einfach erklärt

Eine Symbologie ist einfach das Regelwerk dafür, wie Zeichen auf Balken abgebildet werden. Ein paar tauchen weit häufiger auf als der Rest:

  • Code 128 — das Arbeitspferd der Logistik. Er codiert den vollen Satz an Buchstaben, Ziffern und ASCII-Zeichen, sodass er Chargennummern, Verfallsdaten, Seriennummern und Regalplätze mühelos bewältigt. Er ist hochdicht, das heißt, er passt viel auf kleinen Raum, und entscheidend: Er ist kostenlos nutzbar — keine Registrierung und keine Lizenzgebühren. Wenn du deine eigenen internen Etiketten erstellst, ist Code 128 meist die sinnvolle Standardwahl.
  • EAN-13 — der 13-stellige Code, den du weltweit auf fast jedem Supermarktprodukt siehst. Er codiert nur Zahlen und ist Teil des GS1-Standards, sodass das Präfix, das dein Unternehmen identifiziert, von GS1 bezogen werden muss, oft gegen eine Gebühr. Du kannst nicht einfach einen EAN-13 für ein Produkt erfinden, das du über den Einzelhandel verkaufen willst; die Nummer muss zugewiesen werden.
  • UPC-A — der 12-stellige Vetter des EAN-13, hauptsächlich in den USA und Kanada verwendet. Er ist strukturell sehr ähnlich, ebenfalls rein numerisch und GS1-verwaltet. Viele Scanner lesen UPC und EAN gleichermaßen.

Die praktische Faustregel: Verwende Code 128 (oder Code 39) für alles Interne, das du selbst erzeugst, und EAN/UPC nur dann, wenn du eine offiziell zugewiesene GS1-Nummer für Produkte hast, die durch die Kasse eines Einzelhändlers laufen.

Lagerarbeiter scannt einen leuchtenden Paket-Barcode mit Cyan- und Goldlichtstreifen vor marineblauem Hintergrund
Vom Ladenregal bis zum Lagerregal halten Barcodes Bestand und Versand in Bewegung.

Wo Barcodes verwendet werden

Barcodes wickeln still und leise einen riesigen Teil des alltäglichen Handels ab. Im Einzelhandel ermöglicht der EAN oder UPC auf einer Packung der Kasse, einen Artikel zu erfassen und den Lagerbestand in einem einzigen Piepton zu aktualisieren. In der Bestands- und Anlagenverwaltung drucken Unternehmen Code-128-Etiketten für Regale, Behälter, Werkzeuge und Geräte, sodass ein schneller Scan dem System genau sagt, was sich wo befindet. In Versand und Logistik setzen Spediteure und Lager auf Code 128 und GS1-128, um Kartons, Paletten und Pakete durch jede Übergabe zu verfolgen — der Scan bei Abholung, Sortierung und Zustellung bezieht sich alle auf dieselbe codierte Nummer. Bibliotheken, Krankenhäuser, Ticketing und Fertigung beruhen alle auf derselben Grundidee: einen Datensatz in einer Datenbank in eine schnelle, fehlerfreie physische Abfrage zu verwandeln.

Tipps zum Drucken scannbarer Barcodes

Das Bild zu erzeugen ist einfach; es zuverlässig scannbar zu machen erfordert etwas Sorgfalt. Behalte diese Punkte im Hinterkopf:

  • Lass die Ruhezone frei. Scanner brauchen einen leeren Rand links und rechts der Balken — meist etwa das Zehnfache der Breite des schmalsten Balkens. Text oder ein Rahmen, die zu dicht an den Code gedrängt werden, sind die häufigste Ursache für gescheiterte Scans.
  • Drucke in echtem Schwarz auf Weiß. Hoher Kontrast ist wichtig. Vermeide farbige oder glänzende Hintergründe, und verkleinere einen Barcode niemals so weit, dass die Balken beim Drucken verschmelzen.
  • Verzerre ihn nicht. Skaliere den Barcode proportional. Die Breite zu verzerren verändert die Balkenverhältnisse und kann ihn unlesbar machen.
  • Nutze genug Auflösung. Drucke mit 300 DPI oder höher, damit dünne Balken scharf bleiben. Ein heruntergeladener Vektor oder ein großes PNG hält weit besser stand als ein winziger Screenshot.
  • Teste, bevor du dich festlegst. Drucke ein Etikett und scanne es mit einem echten Scanner oder einer Handy-App, bevor du einen Stapel von Hunderten produzierst.

Wenn du bereit bist, tippe deinen Wert oben ein, wähle Code 128 oder EAN, und lade das Bild herunter. Für weitere praktische Tools durchstöbere unsere Sammlung aller Generatoren.

Häufig gestellte Fragen

Ist dieser Barcode-Generator kostenlos nutzbar?

Ja. Du kannst so viele Barcodes erstellen und herunterladen, wie du möchtest, ohne Kosten. Das Bild wird in deinem Browser erzeugt, sodass nichts an einen Server gesendet wird.

Was ist der Unterschied zwischen Code 128 und EAN-13?

Code 128 codiert Buchstaben, Ziffern und Symbole und ist für interne Etiketten kostenlos nutzbar. EAN-13 fasst nur 13 Ziffern, folgt dem GS1-Standard und benötigt für Einzelhandelsprodukte ein offiziell zugewiesenes Unternehmenspräfix.

Kann ich einen Barcode für ein Produkt erstellen, das ich in Geschäften verkaufen will?

Um über Einzelhändler zu verkaufen, brauchst du eine offizielle EAN- oder UPC-Nummer, die bei GS1 registriert ist. Du kannst diese Nummer hier codieren, doch die Nummer selbst muss dir zugewiesen sein und nicht erfunden werden.

Sollte ich einen Barcode oder einen QR-Code verwenden?

Verwende einen linearen Barcode für kurze Produkt- oder Tracking-Nummern, die Einzelhandels- und Lagerscanner erwarten. Verwende einen QR-Code, wenn du einen Web-Link oder eine größere Textmenge speichern musst.

Warum lässt sich mein gedruckter Barcode nicht scannen?

Die üblichen Ursachen sind eine fehlende Ruhezone, geringer Kontrast, verzerrte Skalierung oder zu kleiner Druck. Lass Freiraum um die Balken, drucke in echtem Schwarz auf Weiß mit hoher Auflösung und teste, bevor du einen Stapel druckst.

In welchem Bildformat kann ich herunterladen?

Du kannst den erzeugten Barcode als Bilddatei herunterladen, druckfertig oder zum Einfügen in eine Etikettenvorlage. Drucke ihn mit 300 DPI oder höher für die beste Scanzuverlässigkeit.